Details Beatrix

Liebe Beatrix, stell dich doch kurz vor?

Ich bin 46 Jahre, verheiratet und habe 2 Söhne. Zu meiner Familie zählt auch ein 2jähriger Boxerrüde namens Gino.

Was hat Dich zu „Bücher mit Herz“ geführt?

Meine Intuition hat mir gesagt, dass eine Zeit kommen wird, in der ich meine kreativen Potentiale stärker einbringen werde, zudem verspürte ich immer  mehr den Wunsch einen sinnvollen Beitrag für das große Ganze zu leisten. Irgendwann war ich innerlich und auch äußerlich bereit dazu und habe gespannt gewartet, was kommen wird. Ein paar Tage darauf hat mich eine Freundin auf den Verlag aufmerksam gemacht und als ich mir die Homepage angeschaut habe, habe ich gewusst, dass es das ist, was ich machen möchte.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?   Schon als Kind haben Bücher eine große Faszination auf mich ausgeübt. Manche meiner Lieblingsbücher habe ich immer wieder gelesen, auch die Innendeckseiten, quasi vom ersten Wort bis zum letzten Punkt und Beistrich. Zu meinen Lieblingskinderbuchautorinnen zählen noch immer Astrid Lindgren und Mira Lobe. Ich bin meiner damalige Volksschullehrerin, Fr. Bischel heute noch dankbar, dass sie mir zum einen immer neue Bücher geliehen hat und mir auch die Möglichkeit gab, das gelesene Buch in der sogenannten Lesestunde vollkommen frei nachzuerzählen und dabei meine Schulkollegen in Bann ziehen konnte. Wenn ich den Inhalt nicht mehr genau gewusst habe, habe ich einfach etwas dazu erfunden. Ich habe mir selbst auch immer gerne Geschichten ausgedacht und irgendwann begonnen sie auch aufzuschreiben. Nachdem mein erster Sohn auf der Welt war, habe ich angefangen, richtige Kinderbücher zu verfassen.
Über welche Themen schreibst Du? Was ist Dein aktuelles Projekt?

Ich liebe fantastische Geschichten für Kinder, in denen sie sich selbst wieder finden, aber auch über sich hinauswachsen können. Über die sie in andere Welten eintauchen können  und die ihnen Lust auf das Leben machen. Dabei ist mir wichtig, dass Kinder nicht in ihrer Vorstellungskraft begrenzt werden und sich ganz ihren kindlichen Leidenschaften hingeben können. Also muss die Geschichte spannend und unterhaltsam für sie sein, über einen guten Aufbau und viele Spannungsmomente verfügen. Ebenso wichtig sind mir ein guter Schreibstil und eine schöne Sprache.  Und ich liebe Happy Ends, die Kindern etwas mitnehmen lassen, eine neue Erfahrung oder Sichtweise, eine Botschaft, die ihnen weiterhilft oder einfach ein positives Gefühl. Mein aktuelles Projekt ist eine Geschichte rund um ein neunjähriges Mädchen und ihre ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Gott. Auf kindliche Weise werden darin Antworteten gesucht und letztendlich auch gefunden.

Welche Hobbys und Interessen hast Du? Ich interessiere mich schon immer für das Phänomen Heilung, auch im Zusammenhang mit kreativem Selbstausdruck. So habe ich nach meiner Krankenpflegeausbildung berufsbegleitend begonnen Philosophie und Theaterwissenschaft zu  studieren. In meiner Diplomarbeit „Transformation durch Theatralität“ habe ich  dargelegt, welchen hohen Transformationscharakter theatrale Prozesse beinhalten. Ich erachte auch das freie Kinderspiel als einen solchen und für die kindliche Entwicklung als enorm wichtig. Es macht mir selbst großen Spaß mit Kindern Rollenspiele zu veranstalten und sie dabei zu inspirieren in ganz neue Rollen oder Charaktere zu schlüpfen oder einfach Gefühle auszuleben, um sich einmal frei und ungezwungen entfalten zu können.  Da meine Jungs auch immer mit großer Begeisterung dabei waren und sind, haben wir mittlerweile einen reichen Fundus an Kostümen, Handpuppen und sonstigen Theaterrequisiten zu Hause.
Wie gehst du mit Misserfolgen um? Ich habe gelernt, dass es Misserfolge eigentlich nicht gibt. Alles ist Erfahrung, wir entwickeln uns ständig weiter, ob wir wollen oder nicht. Ich nutze Körperübungen, Meditation und Affirmationen, um mich wieder in die Mitte zu bringen, bzw. arbeite bewusst daran, mir ein schönes, angenehmes und friedvolles Leben zu gestalten. Je mehr man die Zusammenhänge versteht, desto mehr kann man sein Leben selbst in die Hand nehmen. Dazu ist natürlich auch wichtig zu wissen, was einem Spaß macht, interessiert und motiviert. Ich male auch gerne und spiele am Klavier oder auf der Gitarre und lege dabei gerne meine Empfindungen hinein. Wenn ich ein Gefühl, das mich in Bann hält, zu Papier gebracht habe, fühle ich mich besser, ich kann es bewusst anschauen und auch leichter loslassen. Farben üben eine sehr starke Anziehungskraft auf mich aus. Ich arbeite sehr gerne mit Farben und Licht in allen Bereichen.
Was macht dich glücklich? Zu sehen, dass meine zwei Jungs weitgehend unbeschwert aufwachsen. Mit meiner Familie schöne Ausflüge in die Natur zu unternehmen oder auch Galerien zu besuchen. Mich intensiv mit Naturerscheinungen zu verbinden. Ich liebe den Himmel und entdecke dabei immer wieder neue farbenprächtige Formationen und Lichter. Ich betrachte aber auch gerne Blumen und bin gerne in der Nähe von Bäumen. In unserem Garten steht ein Baum, mit dem ich mich sehr verbunden fühle. Ich gehe aber auch aus, treffe Freunde und liebe es zu tanzen.
OK, also was macht dich NICHT glücklich? Ich bin ein sehr sensitiver Mensch und wenn ich anderem Leid begegne, fühle ich tief in mir einen Schmerz und möchte helfen. Deswegen wollte ich immer schon verstehen, wie man sich vom Leiden lösen kann.
Deine Wünsche? Ich wünsche mir eine friedliche Welt, in der alles Leben wertgeschätzt und gewürdigt wird, sei es ein Blatt, ein Tier oder ein Mensch. Ich wünsche mir Freude für alle Menschen, denn Freude ist ansteckend und kann sich nicht genug verbreiten. Ich wünsche mir Liebe, Licht und Segen für mich und meine ganze Familie.
Deine Arbeit bei „Bücher mit Herz“ Ich habe mich bei „Bücher mit Herz“ sofort wohl gefühlt und konnte mich mit der Idee  und dem Konzept voll identifizieren. Ich bin sehr glücklich und dankbar mit Margeaux und allen anderen zusammenarbeiten zu können. Ich spüre ganz stark den tiefen Auftrag in allen Projekten und das große Anliegen dahinter, einen sinnvollen Beitrag für ein besseres und schöneres Miteinander zu leisten und dabei etwas Neues zu erschaffen.
Zum Schluss… bedanke ich mich bei allen, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben. Das sind vor allem mein Mann Paul, meine Kinder und meine restliche Familie, insbesondere meine Mama und meine Schwester. Mein Papa ist schon verstorben, aber auch bei ihm bedanke ich mich. Und bei meiner besten Freundin Anna. Ich freue mich auf eine kreative Arbeit im Verlag, dass mein Buch langsam Formen und Farben annimmt. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Herrn Hell bedanken, der sich gekonnt und liebevoll der Aufgabe der Illustration des Buches widmet. Zuletzt möchte ich dem Universum danken, dass es mich immer gut geleitet und geführt hat und ich allmählich voll und ganz erkennen kann, dass jede Zeit seine Richtigkeit hat und ich in jedem Moment reich beschenkt bin.