Wir sollten die Kraft der Gedanken nutzen, um den Fluss des Lebens zu erkennen. Nicht um gegen ihn zu kämpfen

 

Wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit nach innen gehen, werden wir erkennen, dass wir von früh morgens bis spät abends denken. Dieser ständige Fluss von Gedanken interpretiert und bewertet alles Erlebte, hält unsere Vergangenheit aufrecht und konstruiert eine mögliche Zukunft. Selten werden diese Gedanken bewusst erschaffen und oft kommt es vor, dass sie sehr negativ sind.

Dunkle Gedanken dieser Art verurteilen meist das, was wir eben erleben. Bei genauer Betrachtung können wir aber erkennen, dass das, was wir in diesem Moment erleben, bereits geschehen ist. Wir können mit unseren Sinnesorganen immer nur das Wahrnehmen, das sich bereits ereignet hat.

Welchen Sinn haben aber dann diese negativen Gedanken?

Sie halten einen Widerstand aufrecht, der von Abgrenzung lebt und eine künstliche Identität erschafft, die vorgibt unser ich zu sein. Auf diese Weise wird unser Leben sehr schwer und ist von Enttäuschung und Frustration gekennzeichnet. Diese Emotionen rechtfertigen nun neue verurteilende Gedanken und so entsteht ein aussichtsloser Kampf gegen das Leben.

Wir existieren aber nicht getrennt vom Leben.

Das Einzige, das sich vom Leben getrennt hat, sind unsere negativen Gedanken. Wenn wir dies einmal erkannt haben, erkennen wir auch das Bewusstsein selbst, das hinter den Gedanken liegt. Dann verlieren die Gedanken die Macht über uns und wir können sie als das einsetzen, was sie sind:

Ein wunderbares Werkzeug, das uns ermöglicht, den Fluss des Lebens zu erkennen.

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Möge ein bewusstes Herz, Dein ständiger Begleiter sein.

Wolfgang Wieser

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