Gebrauchsanweisung für ein glückliches Leben

Das wär´ doch der Himmel auf Erden, oder? Einfach einen Beipacktext zur Hand zu haben, der einem das ewige Lebens-Glück garantiert! Schnell mal einen Zettel lesen, dauert höchstens 5 Minuten, und dann ist man glücklich und strahlt fortan wie die Sonne!

Nun ja, es gibt zwar wirklich gute Bücher zum Thema Glück/Bewusstseinswerdung, auch aus unserem Verlag (wie z.B. Mission Paradie(s), Bewusst leben: Dein Weg des Erkennens, Der Schuld und Sühne Unfug…und wie wir ihn beenden, Savitris Botschaft, alles hat SINN im abenteuer leben und Ramón: Begegnung mit Sam), aber die Umsetzung ist wirklich schwierig.

Theoretisch weiß ich vieles, nur hilft mir das nicht weiter. Vor allem in schwierigen und stressigen Situationen klaffen Theorie und Praxis oft meilenweit auseinander. Seit ich vor ein paar Wochen ein Seminar besucht habe, läuft es für mich wirklich besser. Weil ich noch gezielter an meinen Themen arbeiten kann, meine eigenen Realitätsfilter hinterfrage, meine Mitmenschen im Kontext ihrer Auswahl-Möglichkeiten betrachte und versuche alles mit einer Prise Humor zu „salzen“. Humor ist für mich überhaupt einer der besten Wege um aus dem ewigen Gedankenkarussell auszusteigen. Es keimt ein Gedanke (meistens absurder Natur) und ich rufe innerlich: „Stopp“. Dann versuche ich diese Sache von außen, möglichst emotionslos, zu betrachten. Ich werde zum eigenen Beobachter. Ja, ich versuche auch meine Erfahrungen auszublenden, denn was einmal so gelaufen ist, kann diesmal ganz anders kommen, oder?

Was ich damit sagen will: ohne Übung, ohne Tun wird sich nichts verändern. Oder anders ausgedrückt: „Wenn Du das tust, was Du immer getan hast, bekommst Du, was Du immer bekommen hast.“ Natürlich wissen wir alle, dass Veränderungen andauernd passieren und wir nur dadurch weiterkommen. Trotzdem tun wir uns schwer damit. Manchmal versuchen wir auch krampfhaft an etwas festzuhalten, dass uns gar nicht gut tut. Aber jeder von uns kann sich überlisten. Mit kleinen Übungen jeden Tag. Routinen einbauen um den inneren Schweinehund zu überwinden. Noch ein Tipp für den Anfang – fang mit genau einer Sache an. Am besten mit der dringlichsten/ wichtigsten Aufgabe. Wenn das Ziel zu weit weg ist oder die Angelegenheit zu groß, dann setze Dir Etappenziele. Und vergiss nicht Dir selbst auf die Schulter zu klopfen und stolz zu sein, wenn Du ein Teilziel erreicht hast. In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine ereignisreiche und abwechslungsreiche Zeit mit vielen Veränderungen, die neue Möglichkeiten eröffnen!

Wenn Ihr auch solche „Gebrauchsanweisungen für ein glückliches Leben“ habt, schickt Sie uns einfach an info@buechermitherz.org. In unseren anderen Blogartikeln findet ihr auch mehr davon!

Herzensgrüße von Sabine

Veröffentlicht unter Blog

Die Freiheit nehme ich mir

Frei von Bindungen

(Aus einem meiner Lieblingsbücher: Wu wei – Die Lebenskunst des Tao von Theo Fischer)

Sehr dankbar bin ich dafür, dass ich in den letzten Jahren mehr und mehr frei von Bindungen leben darf. Es hat nichts damit zu tun, dass ich keine menschliche Bindung leben möchte. Natürlich pflege ich Freundschaften, aber nur mehr diese, die mir gut tun! Und wenn sie mir nicht gut tun, arbeite ich bewusst daran, in dem ich mir die Frage stelle, was hat dies mit mir zu tun?

Aufmerksamkeit schafft Veränderung

Bindungen gehen wir tagtäglich ein, mit dem Arbeitgeber, dem Versicherungsmakler, dem Supermarkt beim Einkauf, mit der Regierung und den Gesetzen … doch ich habe die Freiheit mich zu entscheiden. Frei zu sein von äußerer Autorität erreiche ich, in dem ich diese Bindungen beobachte, ihnen meine gegenwärtige Aufmerksamkeit schenke – schon das schafft Veränderung. Jeder Tag gibt uns eine neue Chance etwas zu verändern. Diese Freiheit der Veränderung nehme ich mir, auch wenn es Mut kostet. Und man sich nicht immer Freunde damit macht.

Gerade wenn dir etwas Mut kostet und dir somit Angst macht, ist dies ein Zeichen dafür, dass eine Veränderung ansteht. Verändert man nichts und kämpft nur dagegen an, kann man nichts Positives für sein Leben bewirken! Im Gegenteil: Durch den Widerstand wird das Abstrudeln und der Kampf größer und belastender. Wie bei allem was wir tun oder denken, wirkt auch hier das Gesetz der Resonanz.

Mit Kampf bekomme ich Kampf. Mit Liebe bekomme ich schlussendlich Liebe.

Der BEOBACHTER beeinflusst die REALITÄT!

Es macht womöglich Sinn, sich in diesem Zusammenhang ein wenig mit der Quantenphysik zu beschäftigen und mit der sogenannten „Verschränkung“. Demnach können Quantenteilchen so miteinander verbunden sein, dass eine Messung an einem Teilchen augenblicklich auch den Zustand des anderen Teilchens verändert. Für mich bestätigen sich damit auch Thesen wie „Alles ist Eins“, „Alles ist Energie“ sowie „Das Gesetz der Anziehung“. Die Quantenphysik konnte mit der Entdeckung der Verschränkung nachweislich bestätigen, dass der Beobachter seine Realität beeinflusst.

Albert Einstein wunderte sich sehr über das Phänomen der Quantenverschränkung, er nannte es die „spukhafte Fernwirkung“. Doch aufgrund zahlreicher Experimente, durchgeführt u.a. vom österreichischen Physiker Anton Zeilinger, ist die Quantenverschränkung alles andere als spukhaft, denn man kann sie berechnen, messen und für weitere technische Maßnahmen nutzen. Es gibt Phänomene, die mit unserem Alltagsverstand schwer vereinbar sind, doch müssen sie deshalb nicht mystisch oder unwissenschaftlich sein.

Über Werke von Menschen wie der Bio-Physiker Dieter Broers (Der Glückscode) oder Bestseller-Autor und Mediziner Johannes Huber (Der holistische Mensch: Wir sind mehr als die Summe unserer Organe) können Interessierte mehr darüber erfahren, wer wir wirklich sind.

Im Endeffekt habe ich meine gelebte Freiheit auch dem Gesetz der Anziehung und den mir entgegenkommenden, mich anziehenden Gegebenheiten, Büchern und Menschen zu verdanken. Weil ich dafür offen war. Weil ich aus der Opferrolle raus wollte. Es macht frei, sich zu entscheiden, aus der Opferrolle rauszukommen. Keiner möchte Opfer sein! Jeder Mensch hat in jedem Augenblick die Möglichkeit, sich anders zu entscheiden, sich selbst treu zu bleiben. Sein Herz zu öffnen. Sich für Dankbarkeit zu entscheiden, für die bedingungslose, allumfassende Liebe, und damit für seine Freiheit. Raus aus den Bindungen, raus aus den Erwartungen, rein ins Glück. Im Hier und Jetzt.

Ich gebe zu, für mich ist es immer noch eine Herausforderung, mit meiner Aufmerksamkeit bewusst im Hier und Jetzt zu sein. Ich übe mich darin, mein Gedankenkarussell zu beruhigen, meine Gedanken mehr und mehr zu beobachten. Schon durch die Beobachtung und Bewusstheit ist der Weg der Veränderung geebnet.

Bei „Bücher mit Herz“ findest du eine Menge an Büchern zu Freiheit, Achtsamkeit, Liebe, Glück!

Mehr über das Freiwerden von Bindungen, über den Schuld und Sühne-Unfug und wie man ihn beendet, wie auch über Achtsamkeit und das Erkennen seiner eigenen Schatten könnt ihr auch in unseren Büchern vom Eigenverlag „Bücher mit Herz“ entdecken. Wir beraten euch gerne.

In meinem Buch „alles hat SINN im abenteuer leben“ – hier erhältlich – könnt ihr in der Geschichte von Selina Leone mehr über den Gang von der Opferrolle ins gefundene Glück, hin zur Freiheit lesen – über den Wandel vom Leid in die Fülle und Freude!

Herzlichst Eure Sandra

Sei dir bewusst, in was für einer Welt du leben möchtest und dann beginne, so zu leben. (Autor unbekannt)

 

INNERE SCHÖNHEIT – WAHRHEIT – REINHEIT

Was befindet sich in unserem Zellkern?
Was in unserem Herzzentrum?
Was ist unsere „Essenz“?
Was bedeutet es, in sein Herz zu hören?
Was bedeutet es, sich in sein Herz fallen zu lassen?
Was heißt es, geliebt, geborgen, erkannt zu sein?
Wie fühlt sich Selbstliebe an?
Wie OFFEN ist dein Herz?
Wie fühlt sich ein reines unschuldiges Herz an?
Wer hat all die Antworten?
Wer stellt all die Fragen?

Wir sind es so gewohnt, die Fragen, die unser Verstand produziert, mit unserem Verstand beantworten zu wollen.
Wir sind es nicht gewohnt, Antworten in unserem Herzen zu finden.
Wir suchen und suchen Liebe, Anerkennung, Wertschätzung und Antworten im Außen, anstatt uns nach INNEN in unser reines Herzzentrum zu wenden.
Ein REINES Herz, liebt einfach.
Es liebt, unbeeindruckt von äußeren Gegebenheiten, wie Leistung, dem Bankkonto, der Hautfarbe, des sozialen Status. Es kennt keine Wertung oder Verurteilung, es kennt nur LIEBE.
Es liebt, ohne wenn und aber, ohne Bedingungen, ohne Erwartungen, weil es LIEBE IST.
Es ist der Sitz unserer göttlichen Essenz, das PARADIES in uns selbst.
Doch es reicht nicht, dies zu glauben, oder sich vorzustellen.
Es muss GEFÜHLT werden, dieses Gefühl der Reinheit und Klarheit, dieses zutiefst Berührtsein von der EIGENEN Schönheit, Wahrheit, Klarheit, Stille, des Friedens, der eigenen göttlichen Essenz.
Doch dieses Fühlen können muss oft erst FREI gelegt werden, da wir aufgrund alter Verletzungen unser Herzen immer wieder verschlossen haben und halten, aus Angst, wieder verletzt zu werden.
HEILUNG gibt es in jedem Augenblick, wenn wir uns entscheiden, unser REINES Herz wieder öffnen zu wollen. Heilung alter Wunden und Verletzungen geschehen und wenn wir es wirklich WOLLEN können wieder ganz in unser tiefen Liebe zu uns selbst eintauchen, in unser ursprüngliches reines unschuldiges HERZ.
Eine märchenhaft spirituelle Geschichte zum „Reinen Herzen“ findet ihr im Buch „MISSION PARADIE(S)“ von Sieglinde Weinberger, online und im Handel erhältlich.

HERZENSGRÜSSE eure Sieglinde

Die wahre Geschichte von Adam und Eva

In der Bibel steht, dass der Gott Jahwe seinen Geschöpfen Adam und Eva unter Androhung der Todesstrafe verboten hat, in seinem Garten die Früchte von zwei seiner Bäume zu essen, vom Baum der Erkenntnis und von jenem des ewigen Lebens.

Aufgeklärt von einer aufmüpfigen Schlange, dass der Gott sie belogen hätte und sie nicht sterben würden, pflückte Eva eine der Erkenntnisfrüchte, ließ erst Adam kosten und aß dann selber auch von der verbotenen Frucht. Beide blieben tatsächlich am Leben – zogen sich aber den heiligen Zorn des Grundbesitzers zu. Denn der ließ sie kurzerhand rausschmeißen und sagte dann zu seinen Götterkollegen (oder zu sich selber): „Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß nun, was gut und böse ist.“

Warum der Gott die beiden belogen hat, bleibt ein Rätsel. Denn so etwas tun Götter nicht – oder? Warum er sie rausschmeißen ließ, ist klar: ER hatte es verboten, und sie taten es trotzdem. Strafe muss sein – oder? Warum das „Wissen“ über Gut und Böse eine Erkenntnis sein soll, die Adam (nicht Eva!) gottgleich machte, ist das zweite Rätsel.

Denn dadurch unterscheiden wir (Männer?) uns bestenfalls von den Tieren, aber gottgleich wurden wir dadurch ganz bestimmt nicht. Im Gegenteil: Der innere Zwang, über alles und jede/n ständig zu urteilen, hält uns in der Illusion des Getrenntseins gefangen und hindert uns daran, den göttlichen Funken in uns zu entdecken und zu kultivieren.

Eckhart Tolle beschreibt dieses Dilemma des Egos in seinem Buch „Eine neue Erde – Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung“ sehr ausführlich und bezeichnet es wörtlich als „Ererbte Störung“: Nach Buddha erzeugt der menschliche Geist im Normalzustand Unzufriedenheit, Leiden und Qual. Und die christliche Lehre bezeichnet diesen „normalen“ Zustand der Menschheit als „Erbsünde“.

Na bravo! Dann ist ja alles palletti! Wir können also gar nichts dafür, dass wir so „gestört“ sind. Adam und Eva sind schuld. Die haben uns das eingebrockt, und wir sind jetzt in alle Ewigkeit die Opfer. Aber hallo! Kommt denn niemand auf die Idee, dass wir so etwas wie einen freien Willen haben! Unser Stammvater Adam konnte sich damit sogar einem Gott widersetzen. Da werden wir es doch wohl hinkriegen, selbst zu entscheiden, ob wir Opfer oder Schöpfer unseres Lebens sein wollen!

Die sogenannte Erbsünde ist eine Erfindung von Menschen, die nur einen Zweck verfolgt: uns alle so früh wie möglich schuldig zu machen und damit nach Belieben manipulierbar. Die gute Nachricht: Diese „Sünde“ löst sich sofort in Luft auf, sobald wir nicht mehr an sie glauben. Die schlechte Gewohnheit, über alles und jeden zu urteilen, werden wir leider nicht so schnell loswerden – sie „wohnt“ ja schließlich in uns, und das seit über 2.500 Jahren …

Zu dieser Zeit lebte in der Gegend des heutigen Persiens ein mysteriöser, asketischer Priester und Religionsstifter namens Zarathustra. Getreu dem Grundsatz, dass sich eine Idee am besten verkaufen lässt, wenn sie einfach gestrickt ist und den Mächtigen nützt, propagierte er mit Erfolg die Einteilung der Welt in Gut und Böse.

Frauen, auch die Kurtisanen, waren Jahrtausende lang hoch angesehen und zum Ärger mancher Männer oft auch sehr einflussreich. Also wurde der Frau unterstellt, für die Versuchungen der „Schlange“ offener zu sein als der Mann, was sie zum Menschen zweiter Klasse degradierte. Weil nichts, was mit so einem Wesen zusammenhängt, gut sein kann, wurde auch gleich die Sexualität zum Pfui-Thema erklärt.

Dummerweise war das gerade zur Zeit der sogenannten Babylonischen Gefangen-schaft. Die jüdischen Hohepriester saßen dort aber nicht im Gefängnis. Sie wurden „nur“ entmachtet, damit sie der herrschenden Priesterkaste des Gottes Marduk nicht zu sehr in die Quere kamen. Die Schriftgelehrten hatten dadurch jede Menge Zeit und nützen sie für die längst überfällige Endredaktion ihrer „Heiligen Schrift“. Und so landete das „Gut und Böse“ zusammen mit der Diskriminierung des Weiblichen in der uns bekannten Story von Adam und Eva.

Auf den rund 2.500 Jahre älteren sumerischen Tafeln wird der „Sündenfall“ übrigens völlig anders geschildert. Da die ältere Version viele, zum Teil sehr plausible Details und auch eine innere Logik enthält, kann angenommen werden, dass sie viel eher den wahren Geschehnissen entspricht. Sicher ist nur, dass das Gut-und-Böse-Denken und die Entmachtung der Frau erst vor 2.500 Jahren begannen.

Unsere Welt ist voller Täuschungen und Enttäuschungen: Adam und Eva starben nicht, als sie vom Baum der Erkenntnis aßen. Sie wurden nur vertrieben und auseinander dividiert. Die Männer sind nicht gottgleich geworden. Die Frauen waren nie ein „Parselmund“ wie Harry Potter. Und zur Vergebung unserer Sünden brauchen wir niemanden anderen – nur uns selbst. Hör einfach auf zu urteilen – und du bist im Paradies!

Quelle: „Der SCHULD und SÜHNE UNFUG … und wie wir ihn beenden“ von Kary Nowak, erhältlich bei www.amazon.de

VOM LOSLASSEN UND DER KRAFT DER IMAGINATION

Ich habe eine besondere Erinnerung an meine allererste Wohnung. Sie bestand nur aus einem einzigen Raum, aber sie hatte ein riesiges Fenster, das sich über eine ganze Wandlänge erstreckte.

So hatte ich sogar vom Bett aus liegend einen vollkommen freien Blick auf ein grünes Tal in naher Entfernung. Auf leichter Anhöhe thronte dort eine imposante Kirche in schlichten Farben und Formen. Rundherum gruppierten sich stattliche Häuser, von denen ich meist nur die Dächer sah.

Alles in allem war es ein sehr ruhiges, harmonisches Bild, dass sich mir dort bot und dessen Wert mir erst viel später bewusst wurde.

Immer wieder träumte ich von dieser Wohnung, die ich damals so gerne verlies. Ich kehrte in sie zurück, in dem ich mir heimlich den Schlüssel behalten hatte. Immer wieder verschaffte ich mir so einen Zutritt in sie. Alle meine Sachen waren noch da, aber sie waren verstaubt und eigentlich wertlos. Aber ich hatte das Gefühl, dort nach etwas zu suchen und den Schlüssel noch nicht zurückgeben zu können.

Nach vielen Jahren bin ich zufällig in die Gegend gekommen, ohne dass ich genau wusste, wo ich war. Plötzlich sah ich die Kirche vor mir und die Häuser rundherum – und fühlte mich magisch davon angezogen. Ein Bild so vertraut – so tief in mir schlummernd – wurde wieder lebendig. Ich ging in die Kirche hinein und dann verlies ich sie, nahm Abschied.

Schade, dass ich damals, als ich in der Wohnung wohnte, nicht mehr Geduld und Wertschätzung für sie, für mich aufbringen konnte.

Auch in meine zweite Wohnung bin ich im Traum oft zurückgekehrt. Dort bot sich mir jedoch ein schöneres Bild. Sie war noch mit meinen Möbeln eingerichtet und nahm mich freundlich (wie sie war) in Empfang. Im Traum lebte ich dann einige Zeit in ihr, aber wieder war es verboten. Manchmal war man mir auf der Spur, schnell musste ich diese wieder verwischen. Hier gab es nichts mehr zu finden, aber es war schön dort zu sein.

Lange habe ich beide Träume nicht mehr gehabt. Das ist ein gutes Zeichen. Es gilt, sich von den Häusern der Vergangenheit zu lösen, die bloß unsere eingesperrten Gefühle beherbergen. Das erfordert vor allem Zeit und ein bewusstes Weitergehen, Schritt für Schritt.

Von meiner letzten Wohnung, aus der ich vor zwei Jahren endgültig ausgezogen bin, habe ich noch kein einziges Mal geträumt. Aber ich gehe oft dorthin. In meinen Gedanken sperre ich die Tür auf und gehe von Raum zu Raum. Ich sehe das helle Licht in ihr und das viele Weiß. Sie ist wunderschön, wie immer. Sie ist meine zweite Haut und ich spüre ihre Energie, die mich verzaubert.

Herzensgrüße an alle, die mutig Ihren Träumen folgen
und die Schatten der Vergangenheit erlösen!
Beatrix Antoni