VOM LOSLASSEN UND DER KRAFT DER IMAGINATION

Ich habe eine besondere Erinnerung an meine allererste Wohnung. Sie bestand nur aus einem einzigen Raum, aber sie hatte ein riesiges Fenster, das sich über eine ganze Wandlänge erstreckte.

So hatte ich sogar vom Bett aus liegend einen vollkommen freien Blick auf ein grünes Tal in naher Entfernung. Auf leichter Anhöhe thronte dort eine imposante Kirche in schlichten Farben und Formen. Rundherum gruppierten sich stattliche Häuser, von denen ich meist nur die Dächer sah.

Alles in allem war es ein sehr ruhiges, harmonisches Bild, dass sich mir dort bot und dessen Wert mir erst viel später bewusst wurde.

Immer wieder träumte ich von dieser Wohnung, die ich damals so gerne verlies. Ich kehrte in sie zurück, in dem ich mir heimlich den Schlüssel behalten hatte. Immer wieder verschaffte ich mir so einen Zutritt in sie. Alle meine Sachen waren noch da, aber sie waren verstaubt und eigentlich wertlos. Aber ich hatte das Gefühl, dort nach etwas zu suchen und den Schlüssel noch nicht zurückgeben zu können.

Nach vielen Jahren bin ich zufällig in die Gegend gekommen, ohne dass ich genau wusste, wo ich war. Plötzlich sah ich die Kirche vor mir und die Häuser rundherum – und fühlte mich magisch davon angezogen. Ein Bild so vertraut – so tief in mir schlummernd – wurde wieder lebendig. Ich ging in die Kirche hinein und dann verlies ich sie, nahm Abschied.

Schade, dass ich damals, als ich in der Wohnung wohnte, nicht mehr Geduld und Wertschätzung für sie, für mich aufbringen konnte.

Auch in meine zweite Wohnung bin ich im Traum oft zurückgekehrt. Dort bot sich mir jedoch ein schöneres Bild. Sie war noch mit meinen Möbeln eingerichtet und nahm mich freundlich (wie sie war) in Empfang. Im Traum lebte ich dann einige Zeit in ihr, aber wieder war es verboten. Manchmal war man mir auf der Spur, schnell musste ich diese wieder verwischen. Hier gab es nichts mehr zu finden, aber es war schön dort zu sein.

Lange habe ich beide Träume nicht mehr gehabt. Das ist ein gutes Zeichen. Es gilt, sich von den Häusern der Vergangenheit zu lösen, die bloß unsere eingesperrten Gefühle beherbergen. Das erfordert vor allem Zeit und ein bewusstes Weitergehen, Schritt für Schritt.

Von meiner letzten Wohnung, aus der ich vor zwei Jahren endgültig ausgezogen bin, habe ich noch kein einziges Mal geträumt. Aber ich gehe oft dorthin. In meinen Gedanken sperre ich die Tür auf und gehe von Raum zu Raum. Ich sehe das helle Licht in ihr und das viele Weiß. Sie ist wunderschön, wie immer. Sie ist meine zweite Haut und ich spüre ihre Energie, die mich verzaubert.

Herzensgrüße an alle, die mutig Ihren Träumen folgen
und die Schatten der Vergangenheit erlösen!
Beatrix Antoni

Vorausschauender Rückblick

Das heurige Weihnachtsfest ist bereits „Geschichte“ und das neue Jahr ist greifbar nahe, nur noch ein paar Tage! Ich muss gestehen, dass bei mir in der Vorweihnachtszeit keine echte Weihnachtsstimmung aufkommen wollte. Ich war erschlagen von dem irrsinnigen Überfluss an Weihnachtsschmuck, Weihnachtsmusik, Geschäften mit Geschenken und Angeboten für Groß und Klein, vom Glitzer und Schimmer! Vor allem in einem der vielen Einkaufszentren in unserer Stadt. Es war von allem Zuviel!

Ich wünschte mich gedanklich in einen ruhigen, verschneiten Wald – ohne Menschen, ohne Lärm, nur ich alleine. Um Ruhe zu finden und diese scheinbare Vielfalt hinter mir zu lassen. Ich wollte mich auf die echten, tiefen Empfindungen konzentrieren: auf die Beziehung zu mir und meine Beziehungen zu anderen, auf die Dankbarkeit und die Erlebnisse, die mir tief unter die Haut gegangen sind. Das ist wirklich Weihnachten für mich.

Heuer war bei uns zu Hause alles anders – diesmal waren beide Kinder zu Hause und haben gemeinsam mit uns den Christbaum aufgeputzt. Wir hatten viel Freude dabei, Weihnachtsmusik gehört und schon war Weihnachten auch in meinem Herzen angekommen. Ich hoffe, Ihr hattet eine wunderbare Zeit im Kreise eurer Liebsten mit vielen besinnlichen Momenten. Ich freue mich jetzt mal vor allem auf die viele Freizeit mit meiner Familie, mit Freunden und auch mit mir selbst.

Jetzt ist auch wieder die Zeit für Neujahrsvorsätze gekommen, obwohl inzwischen jeder von uns weiß, dass ich jederzeit meine Routinen ändern kann. Dazu musst Du nur hartnäckig genug sein. Deine Komfortzone verlassen und Neues ausprobieren. Ich empfehle euch dazu das Video von Margeaux Brandl hier. Nach einer Auszeit (und dafür sind die Tage zwischen Weihnachten und 6. Jänner bestens geeignet) freue ich mich auf das neue Jahr und bin schon sehr gespannt, wie ich es gestalte…und ob ich genug Energie und Ausdauer aufbringen werde um meine Änderungswünsche umsetzen zu können!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunderbaren Start ins Jahr 2019 – mit frischem, lebensfrohem Mut und einer gehörigen Portion Zuversicht und Offenheit!

Herzensgrüße von Sabine

Zitat: „Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.“ André Gide

Geben und Nehmen zu Weihnachten

Geben … (und Nehmen)
Vielen Menschen fällt es leicht zu geben. Es macht Freude den anderen zu beschenken und sie fühlen sich dabei großartig und gut.

Wenn Du aber etwas bekommst und es von Herzen annimmst, dann schenkst Du dem anderen die Möglichkeit, sich großartig und gut zu fühlen. Aber genau das können viele Menschen nicht, sie fühlen sich minderwertig und schlecht, wenn ein anderer die Lorbeeren bekommt. So nehmen sich diese Menschen selbst die Möglichkeit ein Geschenk anzunehmen und sie verweigern auch dem anderen die Möglichkeit, schenken zu können und anderen eine Freude machen zu dürfen. Ich finde das persönlich sehr schade und habe schon die absurdesten Situationen erlebt.

Wie zum Beispiel folgende: Frau Brabec*  war viele, viele Jahre meine Nachbarin aus meiner Kindheit in Wien. Ich gab ihr einmal einige Stück Kuchen, weil meine backfreudige Oma mir einfach viel zu viel davon mitgegeben hatte und ich das alleine nicht mehr essen konnte. Sie war alleinstehend und hat den Kuchen zwar angenommen, sich aber genötigt gefühlt, mir etwas dafür zurück zu geben. Einige Tage später brachte sie mir Cremeschnitten, die sie eigens deshalb gebacken hatte. Sie war damals schon über 80 Jahre alt und das war für sie wirklich ein großer Aufwand: Einkaufen zu gehen, wir wohnten im  5. Stock ohne Lift und dann auch noch zu backen.

Es war darüber hinaus auch nicht notwendig! Ich habe mir für mein Geschenk ja keine Gegenleistung erwartet. Im Gegenteil ich war ja froh, den Kuchen teilen zu dürfen und wollte einfach nur, dass sie sich ihn schmecken lässt, ohne sich verpflichtet zu fühlen.

Obwohl ich spürte, dass Frau Brabec die Schnitten aus einem Pflichtgefühl gebacken und mir geschenkt hatte, habe ich die Süßspeise freudig angenommen und sie mir gemeinsam mit Freunden auch schmecken lassen.

DOCH – Es zeugt von einem guten Selbstwert, wenn Du auch Geschenke, Komplimente und Aufmerksamkeiten annehmen kannst und es aushältst, dass der andere sich großartig und gut fühlen darf.

(Geben …) und Nehmen
Anders ist die Situation bei Menschen, die nicht geben wollen, weil sie Angst haben, dass nicht genug für sie übrig bleibt. Das ist ärgstes Mangeldenken. Und Mangeldenken erzeugt wieder Mangeldenken.

So ist mein Impuls gerade JETZT zur Weihnachtszeit, beim Schenken den Blick darauf zu richten:

  • Wie schenke ich?
  • Wie wähle ich Geschenke aus?
  • Bin ich beim anderen und interessiere ich mich für seine Wünsche?
  • Oder schenke ich, was mir selber gefällt oder das, was ich selber gerne hätte?
  • Wie nehme ich Geschenke an?
  • Sehe ich sie als Geste, dass sich dieser Mensch Gedanken über mich gemacht hat und mir zeigen möchte, dass er mich mag?

Ich wünsche allen Menschen und allen Bücher mit Herz-Lesern und Leserinnen eine schöne Weihnachtszeit und mögest Du den Blick auf

  • die Liebe,
  • die Verbundenheit,
  • das Gemeinsame und
  • das Schöne richten.

Denn dort, wohin Du Deine Aufmerksamkeit legst, bekommst Du nach dem Gesetz der Anziehung mehr davon.

In diesem Sinne  ALLES LIEBE
von Herz zu Herz – Margeaux

*Name wurde geändert

Die Suche nach der Stille

Weihnachten steht wieder vor der Tür und sehr viele Menschen sehnen sich nach der Stille des heiligen Festes. Die ist nicht so einfach zu finden. Für die meisten Geschäfte ist es die erfolgreichste Saison des Jahres und die Lust zu Schenken ist größer denn je. Man möchte doch seinen Liebsten eine Freude bereiten und was kann schon so schlecht daran sein, etwas von Herzen zu geben? Da dies viele denken sind die Kaufhäuser voll und die Straßen überlastet. Es bleibt einfach nicht genug Zeit, um alles so zu erledigen, wie man sich das gerne wünscht. Die Hektik steigt und Stress beginnt sich zu verbreiten.

Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, an dem man die Stille zu suchen beginnt.

Man sucht Plätze der Ruhe.

Alleine in einem Zimmer, in einer menschenleeren Halle oder betend in einer Kirche.

Viele suchen die Stille in der Natur.

In einem verschneiten Wald, am Ufer eines erstarrten Sees oder in einer unberührten Gegend eines mächtigen Berges.

Doch wirklich still, so ganz ohne Geräusche, ist es nirgends und wir haben immer noch unseren Gedankenlärm. Der begleitet uns auf Schritt und Tritt. Ihn beruhigen wir nur, wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit nach innen gehen. Wenn wir unsere Gedanken wie einen Gegenstand betrachten und ihnen keine neue Energie zuführen. Dann merken wir sehr schnell, dass wir zwar Gedanken haben, aber wir nicht unsere Gedanken sind.

In dem Moment, indem uns dies wirklich bewusst wird, erkennen wir die Stille in uns. Einen Bewusstseinsbereich, der sehr kraftvoll und dennoch unspektakulär ist. Einen leeren Raum der mit allem Verbunden ist. Eine lebendige Freude, die Frieden in sich trägt.

Diese Stille hat nichts mit der Abwesenheit von Geräuschen zu tun, sie ist die Anwesenheit von etwas Unbeschreiblichen, das uns zutiefst berührt. Dieses Licht des Bewusstseins in sich zu erkennen, ist die Botschaft von Weihnacht.

Möge ein bewusstes Herz Dein ständiger Begleiter sein.

Wolfgang Wieser

Wenn Dich das Thema der Bewusstwerdung interessiert, empfehle ich Dir mein Buch „Bewusst leben, Dein Weg des Erkennens“

Erhältlich als E-Book und Taschenbuch bei Amazon.
Oder, als Premiumausgabe mit Hardcover bei „Bücher mit Herz

Oder im Rahmen unseres „Weihnachtspackages“

  • 3 ausgewählte KINDER Bücher zum Sonder-Preis von EURO 30,00 statt EURO 36,30 beinhaltet „Lilly´s Magie“, „Lilly im Kristallpalast“ und „Mama, wie ist Gott?“
  • 2 bewusstseinsfördernde ROMANE zum Sonder-Preis von EURO 32,00 statt EURO 38,50 beinhaltet „Der Schuld- und Sühne Unfug“ und „Bewusst leben“

 

∞ Newsletter Dezember 2018 ∞

Sinnvoll Schenken mit unseren „Weihnachtspackages“

Bücher sind bekanntlich als Weihnachtsgeschenke der „Renner“ – umso besser, dass wir euch hier aushelfen können. Und noch besser sind unsere, speziell für euch, geschnürten Weihnachtspackages:

3 ausgewählte KINDER Bücher zum Sonder-Preis von EURO 30,00 statt EURO 36,30 und beinhaltet „Lilly´s Magie“, „Lilly im Kristallpalast“ und „Mama, wie ist Gott?“

2 ungewöhnliche BIOGRAFIEN zum Sonder-Preis von EURO 28,00 statt EURO 34,60 und beinhaltet „alles hat SINN im abenteuer leben“ und „Savitris Botschaft“

2 bewusstseinsfördernde ROMANE zum Sonder-Preis von EURO 32,00 statt EURO 38,50 und beinhaltet „Der Schuld- und Sühne Unfug“ und „Bewusst leben“

Hier kommt ihr zu unserem Verlagsprogramm und zu den Details. Pro Weihnachts-package verrechnen wir EURO 5,00 Versandkosten innerhalb Österreichs. Für Deutschland und die Schweiz fallen Versandkosten in Höhe von EURO 9,00 an.

Falls die Bücher noch vor Weihnachten ankommen sollen, bitten wir um ehestmögliche Bestellung unter bmhorder@buechermitherz.org mit Angabe des Wunschpackages, der Zustelladresse, Kontaktangaben des Bestellers und Überweisung auf unser Konto: Verein – Bücher mit Herz, IBAN: AT46 3225 0000 0071 7454, BIC: RLNWATWWGTD.
Bitte daran denken, dass die Post zur Weihnachtszeit längere Lieferzeiten hat.

Premierenlesung von Sieglinde Weinberger´s „Mission Paradie(s)“

Sie hat ihre erste, exklusive Lesung mit Bravour gemeistert! Eine witzige, charmante und wirklich kurzweilige interaktive Buchpräsentation – und da Bilder mehr als tausend Worte sagen, hier ein paar Impressionen dazu:

 

In der Energetiker Akademie im 2. Bezirk in Wien haben sich am 30.11.2018 ungefähr 40 neu-gierige Leser und Leserinnen eingefunden. Sieglinde hatte ja schon angekündigt, dass es eine ungewöhnliche Buchvorstellung wird – und die Besucher und Besucherinnen sind auch nicht lange sitzengeblieben! Mit Hilfe von Luftballons wurden die Hauptpersonen Ihrer märchenhaften Erzählung zufällig aus dem Publikum ausgewählt und durften sich anschließend vorstellen.

So haben wir alle die Protagonisten aus „Mission Paradie(s)“ persönlich kennen lernen dürfen. Es wurde tatsächlich sehr wenig „vorgelesen“, viel mehr erzählt. Inhaltliches aus ihrem märchenhaften Debüt-Roman und thematisch dazu passende Anekdoten aus ihrem Alltag. Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin und werden euch rechtzeitig informieren.

Lesung im grünen Herzen Österreichs

Bei seiner letzten Lesung in Wien wurde Kary Nowak für eine weitere Buchpräsentation in die Steiermark eingeladen. Der „Schuld- und Sühne Unfug…und wie wir ihn beenden“ hat einen Gast so beeindruckt, dass der Termin für den nächsten Inspirationsabend am 27.11.2018 in Kindberg beim Turmwirt rasch feststand. Kary und Margeaux haben sich um 16:00 auf den Weg gemacht und wurden von den Steirern allerherzlichst aufgenommen. Ungefähr 70 interessierte Gäste erlebten die aufregenden Geschichten, die Kary meist erzählte, aber auch vorlas. Den fulminanten Abschluss machte wieder seine Gesangseinlage, die die begeisterten Zuhörer sofort in ihren Bann zog. Der Abend dauerte noch lange mit zahlreichen, überaus ermutigenden Gesprächen zu den Themen Schuld, Sühne und Vergebung.

Immer mittwochs erscheinen unsere Blogs zu den unterschiedlichsten Themen, von unterschiedlichen Autoren und Autorinnen – schaut doch mal vorbei!

Wir wünschen Euch hiermit schon jetzt eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise eurer Liebsten und einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

Zitat: „Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeiten in kleinen Dingen.“ (Wilhelm Busch)