Die wahre Geschichte von Adam und Eva

In der Bibel steht, dass der Gott Jahwe seinen Geschöpfen Adam und Eva unter Androhung der Todesstrafe verboten hat, in seinem Garten die Früchte von zwei seiner Bäume zu essen, vom Baum der Erkenntnis und von jenem des ewigen Lebens.

Aufgeklärt von einer aufmüpfigen Schlange, dass der Gott sie belogen hätte und sie nicht sterben würden, pflückte Eva eine der Erkenntnisfrüchte, ließ erst Adam kosten und aß dann selber auch von der verbotenen Frucht. Beide blieben tatsächlich am Leben – zogen sich aber den heiligen Zorn des Grundbesitzers zu. Denn der ließ sie kurzerhand rausschmeißen und sagte dann zu seinen Götterkollegen (oder zu sich selber): „Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß nun, was gut und böse ist.“

Warum der Gott die beiden belogen hat, bleibt ein Rätsel. Denn so etwas tun Götter nicht – oder? Warum er sie rausschmeißen ließ, ist klar: ER hatte es verboten, und sie taten es trotzdem. Strafe muss sein – oder? Warum das „Wissen“ über Gut und Böse eine Erkenntnis sein soll, die Adam (nicht Eva!) gottgleich machte, ist das zweite Rätsel.

Denn dadurch unterscheiden wir (Männer?) uns bestenfalls von den Tieren, aber gottgleich wurden wir dadurch ganz bestimmt nicht. Im Gegenteil: Der innere Zwang, über alles und jede/n ständig zu urteilen, hält uns in der Illusion des Getrenntseins gefangen und hindert uns daran, den göttlichen Funken in uns zu entdecken und zu kultivieren.

Eckhart Tolle beschreibt dieses Dilemma des Egos in seinem Buch „Eine neue Erde – Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung“ sehr ausführlich und bezeichnet es wörtlich als „Ererbte Störung“: Nach Buddha erzeugt der menschliche Geist im Normalzustand Unzufriedenheit, Leiden und Qual. Und die christliche Lehre bezeichnet diesen „normalen“ Zustand der Menschheit als „Erbsünde“.

Na bravo! Dann ist ja alles palletti! Wir können also gar nichts dafür, dass wir so „gestört“ sind. Adam und Eva sind schuld. Die haben uns das eingebrockt, und wir sind jetzt in alle Ewigkeit die Opfer. Aber hallo! Kommt denn niemand auf die Idee, dass wir so etwas wie einen freien Willen haben! Unser Stammvater Adam konnte sich damit sogar einem Gott widersetzen. Da werden wir es doch wohl hinkriegen, selbst zu entscheiden, ob wir Opfer oder Schöpfer unseres Lebens sein wollen!

Die sogenannte Erbsünde ist eine Erfindung von Menschen, die nur einen Zweck verfolgt: uns alle so früh wie möglich schuldig zu machen und damit nach Belieben manipulierbar. Die gute Nachricht: Diese „Sünde“ löst sich sofort in Luft auf, sobald wir nicht mehr an sie glauben. Die schlechte Gewohnheit, über alles und jeden zu urteilen, werden wir leider nicht so schnell loswerden – sie „wohnt“ ja schließlich in uns, und das seit über 2.500 Jahren …

Zu dieser Zeit lebte in der Gegend des heutigen Persiens ein mysteriöser, asketischer Priester und Religionsstifter namens Zarathustra. Getreu dem Grundsatz, dass sich eine Idee am besten verkaufen lässt, wenn sie einfach gestrickt ist und den Mächtigen nützt, propagierte er mit Erfolg die Einteilung der Welt in Gut und Böse.

Frauen, auch die Kurtisanen, waren Jahrtausende lang hoch angesehen und zum Ärger mancher Männer oft auch sehr einflussreich. Also wurde der Frau unterstellt, für die Versuchungen der „Schlange“ offener zu sein als der Mann, was sie zum Menschen zweiter Klasse degradierte. Weil nichts, was mit so einem Wesen zusammenhängt, gut sein kann, wurde auch gleich die Sexualität zum Pfui-Thema erklärt.

Dummerweise war das gerade zur Zeit der sogenannten Babylonischen Gefangen-schaft. Die jüdischen Hohepriester saßen dort aber nicht im Gefängnis. Sie wurden „nur“ entmachtet, damit sie der herrschenden Priesterkaste des Gottes Marduk nicht zu sehr in die Quere kamen. Die Schriftgelehrten hatten dadurch jede Menge Zeit und nützen sie für die längst überfällige Endredaktion ihrer „Heiligen Schrift“. Und so landete das „Gut und Böse“ zusammen mit der Diskriminierung des Weiblichen in der uns bekannten Story von Adam und Eva.

Auf den rund 2.500 Jahre älteren sumerischen Tafeln wird der „Sündenfall“ übrigens völlig anders geschildert. Da die ältere Version viele, zum Teil sehr plausible Details und auch eine innere Logik enthält, kann angenommen werden, dass sie viel eher den wahren Geschehnissen entspricht. Sicher ist nur, dass das Gut-und-Böse-Denken und die Entmachtung der Frau erst vor 2.500 Jahren begannen.

Unsere Welt ist voller Täuschungen und Enttäuschungen: Adam und Eva starben nicht, als sie vom Baum der Erkenntnis aßen. Sie wurden nur vertrieben und auseinander dividiert. Die Männer sind nicht gottgleich geworden. Die Frauen waren nie ein „Parselmund“ wie Harry Potter. Und zur Vergebung unserer Sünden brauchen wir niemanden anderen – nur uns selbst. Hör einfach auf zu urteilen – und du bist im Paradies!

Quelle: „Der SCHULD und SÜHNE UNFUG … und wie wir ihn beenden“ von Kary Nowak, erhältlich bei www.amazon.de

VOM LOSLASSEN UND DER KRAFT DER IMAGINATION

Ich habe eine besondere Erinnerung an meine allererste Wohnung. Sie bestand nur aus einem einzigen Raum, aber sie hatte ein riesiges Fenster, das sich über eine ganze Wandlänge erstreckte.

So hatte ich sogar vom Bett aus liegend einen vollkommen freien Blick auf ein grünes Tal in naher Entfernung. Auf leichter Anhöhe thronte dort eine imposante Kirche in schlichten Farben und Formen. Rundherum gruppierten sich stattliche Häuser, von denen ich meist nur die Dächer sah.

Alles in allem war es ein sehr ruhiges, harmonisches Bild, dass sich mir dort bot und dessen Wert mir erst viel später bewusst wurde.

Immer wieder träumte ich von dieser Wohnung, die ich damals so gerne verlies. Ich kehrte in sie zurück, in dem ich mir heimlich den Schlüssel behalten hatte. Immer wieder verschaffte ich mir so einen Zutritt in sie. Alle meine Sachen waren noch da, aber sie waren verstaubt und eigentlich wertlos. Aber ich hatte das Gefühl, dort nach etwas zu suchen und den Schlüssel noch nicht zurückgeben zu können.

Nach vielen Jahren bin ich zufällig in die Gegend gekommen, ohne dass ich genau wusste, wo ich war. Plötzlich sah ich die Kirche vor mir und die Häuser rundherum – und fühlte mich magisch davon angezogen. Ein Bild so vertraut – so tief in mir schlummernd – wurde wieder lebendig. Ich ging in die Kirche hinein und dann verlies ich sie, nahm Abschied.

Schade, dass ich damals, als ich in der Wohnung wohnte, nicht mehr Geduld und Wertschätzung für sie, für mich aufbringen konnte.

Auch in meine zweite Wohnung bin ich im Traum oft zurückgekehrt. Dort bot sich mir jedoch ein schöneres Bild. Sie war noch mit meinen Möbeln eingerichtet und nahm mich freundlich (wie sie war) in Empfang. Im Traum lebte ich dann einige Zeit in ihr, aber wieder war es verboten. Manchmal war man mir auf der Spur, schnell musste ich diese wieder verwischen. Hier gab es nichts mehr zu finden, aber es war schön dort zu sein.

Lange habe ich beide Träume nicht mehr gehabt. Das ist ein gutes Zeichen. Es gilt, sich von den Häusern der Vergangenheit zu lösen, die bloß unsere eingesperrten Gefühle beherbergen. Das erfordert vor allem Zeit und ein bewusstes Weitergehen, Schritt für Schritt.

Von meiner letzten Wohnung, aus der ich vor zwei Jahren endgültig ausgezogen bin, habe ich noch kein einziges Mal geträumt. Aber ich gehe oft dorthin. In meinen Gedanken sperre ich die Tür auf und gehe von Raum zu Raum. Ich sehe das helle Licht in ihr und das viele Weiß. Sie ist wunderschön, wie immer. Sie ist meine zweite Haut und ich spüre ihre Energie, die mich verzaubert.

Herzensgrüße an alle, die mutig Ihren Träumen folgen
und die Schatten der Vergangenheit erlösen!
Beatrix Antoni

Vorausschauender Rückblick

Das heurige Weihnachtsfest ist bereits „Geschichte“ und das neue Jahr ist greifbar nahe, nur noch ein paar Tage! Ich muss gestehen, dass bei mir in der Vorweihnachtszeit keine echte Weihnachtsstimmung aufkommen wollte. Ich war erschlagen von dem irrsinnigen Überfluss an Weihnachtsschmuck, Weihnachtsmusik, Geschäften mit Geschenken und Angeboten für Groß und Klein, vom Glitzer und Schimmer! Vor allem in einem der vielen Einkaufszentren in unserer Stadt. Es war von allem Zuviel!

Ich wünschte mich gedanklich in einen ruhigen, verschneiten Wald – ohne Menschen, ohne Lärm, nur ich alleine. Um Ruhe zu finden und diese scheinbare Vielfalt hinter mir zu lassen. Ich wollte mich auf die echten, tiefen Empfindungen konzentrieren: auf die Beziehung zu mir und meine Beziehungen zu anderen, auf die Dankbarkeit und die Erlebnisse, die mir tief unter die Haut gegangen sind. Das ist wirklich Weihnachten für mich.

Heuer war bei uns zu Hause alles anders – diesmal waren beide Kinder zu Hause und haben gemeinsam mit uns den Christbaum aufgeputzt. Wir hatten viel Freude dabei, Weihnachtsmusik gehört und schon war Weihnachten auch in meinem Herzen angekommen. Ich hoffe, Ihr hattet eine wunderbare Zeit im Kreise eurer Liebsten mit vielen besinnlichen Momenten. Ich freue mich jetzt mal vor allem auf die viele Freizeit mit meiner Familie, mit Freunden und auch mit mir selbst.

Jetzt ist auch wieder die Zeit für Neujahrsvorsätze gekommen, obwohl inzwischen jeder von uns weiß, dass ich jederzeit meine Routinen ändern kann. Dazu musst Du nur hartnäckig genug sein. Deine Komfortzone verlassen und Neues ausprobieren. Ich empfehle euch dazu das Video von Margeaux Brandl hier. Nach einer Auszeit (und dafür sind die Tage zwischen Weihnachten und 6. Jänner bestens geeignet) freue ich mich auf das neue Jahr und bin schon sehr gespannt, wie ich es gestalte…und ob ich genug Energie und Ausdauer aufbringen werde um meine Änderungswünsche umsetzen zu können!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunderbaren Start ins Jahr 2019 – mit frischem, lebensfrohem Mut und einer gehörigen Portion Zuversicht und Offenheit!

Herzensgrüße von Sabine

Zitat: „Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.“ André Gide

Geben und Nehmen zu Weihnachten

Geben … (und Nehmen)
Vielen Menschen fällt es leicht zu geben. Es macht Freude den anderen zu beschenken und sie fühlen sich dabei großartig und gut.

Wenn Du aber etwas bekommst und es von Herzen annimmst, dann schenkst Du dem anderen die Möglichkeit, sich großartig und gut zu fühlen. Aber genau das können viele Menschen nicht, sie fühlen sich minderwertig und schlecht, wenn ein anderer die Lorbeeren bekommt. So nehmen sich diese Menschen selbst die Möglichkeit ein Geschenk anzunehmen und sie verweigern auch dem anderen die Möglichkeit, schenken zu können und anderen eine Freude machen zu dürfen. Ich finde das persönlich sehr schade und habe schon die absurdesten Situationen erlebt.

Wie zum Beispiel folgende: Frau Brabec*  war viele, viele Jahre meine Nachbarin aus meiner Kindheit in Wien. Ich gab ihr einmal einige Stück Kuchen, weil meine backfreudige Oma mir einfach viel zu viel davon mitgegeben hatte und ich das alleine nicht mehr essen konnte. Sie war alleinstehend und hat den Kuchen zwar angenommen, sich aber genötigt gefühlt, mir etwas dafür zurück zu geben. Einige Tage später brachte sie mir Cremeschnitten, die sie eigens deshalb gebacken hatte. Sie war damals schon über 80 Jahre alt und das war für sie wirklich ein großer Aufwand: Einkaufen zu gehen, wir wohnten im  5. Stock ohne Lift und dann auch noch zu backen.

Es war darüber hinaus auch nicht notwendig! Ich habe mir für mein Geschenk ja keine Gegenleistung erwartet. Im Gegenteil ich war ja froh, den Kuchen teilen zu dürfen und wollte einfach nur, dass sie sich ihn schmecken lässt, ohne sich verpflichtet zu fühlen.

Obwohl ich spürte, dass Frau Brabec die Schnitten aus einem Pflichtgefühl gebacken und mir geschenkt hatte, habe ich die Süßspeise freudig angenommen und sie mir gemeinsam mit Freunden auch schmecken lassen.

DOCH – Es zeugt von einem guten Selbstwert, wenn Du auch Geschenke, Komplimente und Aufmerksamkeiten annehmen kannst und es aushältst, dass der andere sich großartig und gut fühlen darf.

(Geben …) und Nehmen
Anders ist die Situation bei Menschen, die nicht geben wollen, weil sie Angst haben, dass nicht genug für sie übrig bleibt. Das ist ärgstes Mangeldenken. Und Mangeldenken erzeugt wieder Mangeldenken.

So ist mein Impuls gerade JETZT zur Weihnachtszeit, beim Schenken den Blick darauf zu richten:

  • Wie schenke ich?
  • Wie wähle ich Geschenke aus?
  • Bin ich beim anderen und interessiere ich mich für seine Wünsche?
  • Oder schenke ich, was mir selber gefällt oder das, was ich selber gerne hätte?
  • Wie nehme ich Geschenke an?
  • Sehe ich sie als Geste, dass sich dieser Mensch Gedanken über mich gemacht hat und mir zeigen möchte, dass er mich mag?

Ich wünsche allen Menschen und allen Bücher mit Herz-Lesern und Leserinnen eine schöne Weihnachtszeit und mögest Du den Blick auf

  • die Liebe,
  • die Verbundenheit,
  • das Gemeinsame und
  • das Schöne richten.

Denn dort, wohin Du Deine Aufmerksamkeit legst, bekommst Du nach dem Gesetz der Anziehung mehr davon.

In diesem Sinne  ALLES LIEBE
von Herz zu Herz – Margeaux

*Name wurde geändert

Die Suche nach der Stille

Weihnachten steht wieder vor der Tür und sehr viele Menschen sehnen sich nach der Stille des heiligen Festes. Die ist nicht so einfach zu finden. Für die meisten Geschäfte ist es die erfolgreichste Saison des Jahres und die Lust zu Schenken ist größer denn je. Man möchte doch seinen Liebsten eine Freude bereiten und was kann schon so schlecht daran sein, etwas von Herzen zu geben? Da dies viele denken sind die Kaufhäuser voll und die Straßen überlastet. Es bleibt einfach nicht genug Zeit, um alles so zu erledigen, wie man sich das gerne wünscht. Die Hektik steigt und Stress beginnt sich zu verbreiten.

Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, an dem man die Stille zu suchen beginnt.

Man sucht Plätze der Ruhe.

Alleine in einem Zimmer, in einer menschenleeren Halle oder betend in einer Kirche.

Viele suchen die Stille in der Natur.

In einem verschneiten Wald, am Ufer eines erstarrten Sees oder in einer unberührten Gegend eines mächtigen Berges.

Doch wirklich still, so ganz ohne Geräusche, ist es nirgends und wir haben immer noch unseren Gedankenlärm. Der begleitet uns auf Schritt und Tritt. Ihn beruhigen wir nur, wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit nach innen gehen. Wenn wir unsere Gedanken wie einen Gegenstand betrachten und ihnen keine neue Energie zuführen. Dann merken wir sehr schnell, dass wir zwar Gedanken haben, aber wir nicht unsere Gedanken sind.

In dem Moment, indem uns dies wirklich bewusst wird, erkennen wir die Stille in uns. Einen Bewusstseinsbereich, der sehr kraftvoll und dennoch unspektakulär ist. Einen leeren Raum der mit allem Verbunden ist. Eine lebendige Freude, die Frieden in sich trägt.

Diese Stille hat nichts mit der Abwesenheit von Geräuschen zu tun, sie ist die Anwesenheit von etwas Unbeschreiblichen, das uns zutiefst berührt. Dieses Licht des Bewusstseins in sich zu erkennen, ist die Botschaft von Weihnacht.

Möge ein bewusstes Herz Dein ständiger Begleiter sein.

Wolfgang Wieser

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