Über den Waldweg ins Gehirn

Größere Vorhaben verwirklichen sich in der Regel nicht von heute auf morgen. Dazu fehlen uns meist noch das erforderliche Vertrauen und das Fokussieren auf eine Sache. Die folgende Geschichte zeigt, wie große Vorhaben zunächst allein und dann im Team Wirklichkeit werden.

Als Edeltraud und ich am Wolfersberg in Wien 14 zuhause waren, fand ich im anschließenden Wald einen Rundweg, der einige Jahre lang meine Laufstrecke war. Eines schönen Tages war der Weg aber am Beginn des letzten Drittels durch das traurige Ergebnis einer Baumschlägerung total versperrt.

Also beendete ich meinen Waldlauf und ging querfeldein durch das Unterholz, sprang über einen kleinen Bach und erreichte schließlich wieder meine tägliche Laufstrecke.

Am nächsten Morgen lief ich eine andere Strecke. Doch die war bei weitem nicht so schön und gut zum Laufen wie mein alter Weg und außerdem um gut einen Kilometer länger. Trotzdem lief ich den schlechten, längeren Weg eine ganze Woche lang.

Jeden Morgen ärgerte ich mich über die Waldarbeiter, die ihre Arbeit nicht zu Ende gebracht hatten. Schließlich hatte ich aber kurz vor dem Aufstehen die rettende Idee: Ich mach mir einfach meinen eigenen Weg!

Also stand ich am nächsten Morgen früher auf, lief bis zur Sperre und begann dann meinen Weg zu „bauen“. Ich räumte Steine, Äste und ganze Bäume weg. Das war anstrengend, aber auch befriedigend. Und nach einer Stunde war mein neuer Pfad so weit, dass ich mit etwas Konzentration darauf laufen konnte.

Am zweiten Tag räumte ich weitere Steine, Äste und morsche Bäume weg und wieder war mein neuer Laufweg ein wenig sicherer geworden.

Am dritten Tag übersah ich einen kleinen Baumstrumpf und machte einen so heftigen Bauchfleck, dass mir die Luft weg blieb.

Also nahm ich am vierten Morgen einen leeren, weißen Joghurtbecher mit und stülpte ihn über den gefährlichen Mini-Baumstrumpf.

Am fünften Tag bemerkte ich, dass jetzt auch schon andere Waldbesucher – vor allem die Hundebesitzer – täglich „meinen“ neuen Weg benutzten. Mit der Zeit entdeckten immer mehr Menschen, die davor den jetzt gesperrten Weg benutzt hatten, meinen neuen Weg.

Weil nach drei Wochen schon alle auf meinen neuen Weg gingen oder liefen, war aus dem anfänglich schmalen Pfad jetzt ein schöner Waldweg geworden, der so gut angelegt war, dass er auch nach der Aufhebung der Sperre von vielen Menschen täglich benutzt wurde.

Haargenau so geschieht es bei den meisten großen Vorhaben. Anfangs kann es ganz schön anstrengend sein, und meist bist du auch ganz allein damit. Nach und nach wird es dann aber immer leichter und schöner. Und mit etwas Glück helfen dir auch andere dabei, bis du gemeinsam mit neuen Freunden dein Werk voll und ganz genießen kannst.

Bei jeder Form von Training – auch bei der Autosuggestion – geschieht das Gleiche in einem Teil deiner 70 bis 100 Billionen Körperzellen und auch in deinem Gehirn. Zuerst wird dort ein schmaler Pfad angelegt. Aus dem Pfad wird nach fleißigem Training ein Weg, dann eine Straße und schließlich eine Autobahn. Alle unsere Programme entstehen so!

Natürlich werden in unserem Gehirn keine Wege, Straßen oder Autobahnen gebaut, aber es entstehen deutlich sichtbare Veränderungen an den Nervenverbindungen – also nicht nur an der Software unseres Gehirns, sondern auch an der Hardware!

Je mehr (Selbst-)Vertrauen du hast und je besser du fokussieren kannst, desto schneller funktioniert es. Wenn du diese erstaunlichen Fakten erst einmal richtig verinnerlicht hast, dann kommst du unweigerlich zu dem faszinierenden Schluss: Alles ist erreichbar!

Quelle: 3 Wege zum Glücklichsein – Herzmagie Band 3

„Good Morning VIETNAM“ – Reiseblog Sabine

Meine Familie und ich waren 17 Tage zu Besuch in einer anderen Welt. Ja, es war der gleiche Planet, aber doch ein anderes Universum. Wir haben uns die Reisfelder im Norden angesehen und eine Einheimische der dortigen Minderheiten war für zwei Tage unser „Guide“. Sie hat uns unglaublich viel über die Gebräuche und Traditionen erzählt, die sich sehr von unseren unterscheiden. Wir haben diese traumhafte, satt-grüne Landschaft in uns aufgesogen und waren überrascht, wie weit der Tourismus auch in dieses Eck schon vorgedrungen ist. Natürliche Wasserfälle und das Dorf rundherum wirken ein wenig wie ein „asiatisches Disneyland“. Und ein Stückchen weiter gibt es tatsächlich noch ursprüngliche Hütten und gewachsene Dörfer.

Wir waren Kajak fahren in der Halong Bucht und haben gehört, dass dieses Stückchen Erde deshalb entstanden ist, weil dort vor langer, langer Zeit ein Drache gelandet ist, dem es so gut auf diesem Fleckchen gefiel, dass er nicht mehr in den Himmel zurückkehren wollte.

Obwohl die meisten Vietnamesen offiziell keiner bestimmten Glaubensrichtung angehören, glauben sie (fast) alle an eine höhere Macht. Vietnam ist voller Geschichten, Symbolen, Fabeltieren und alles und jeder hat eine „Bedeutung“. Vor allem die jungen Menschen sind offen, freundlich und sehr interessiert am gegenseitigen kulturellen Austausch. Wir haben eine Moped-Tour in Hanoi mit 4 vietnamesischen Studentinnen gemacht und durften dabei eine Menge über die Geschichte und ihre Menschen lernen.

Dankbarkeit und Demut sind zwei markante Eigenschaften, die mich in Vietnam besonders berührt haben. Das Ego des Einzelnen ist nicht so groß wie in unserer westlichen Gesellschaft. Der Verkehr in Hanoi mit seinen Millionen Mopeds wirkt chaotisch, aber alles fließt, weil jeder langsam fährt und Rücksicht nimmt. Gehupt wird pausenlos, eher als „Vorwarnung“ – und nicht „aus-dem-Weg-hier-komm-ich“. Am ersten Tag fragt man sich, wie man die Straßenseite wechseln kann, ohne überfahren zu werden. Der Tipp von einer Einheimischen: „Augen zu und einfach gehen, nicht stehen bleiben und auf keinen Fall zurückgehen“. Es hat wunderbar geklappt, denn alle weichen aus oder werden langsamer!

Ich möchte meine Gelassenheit bewahren, meine Dankbarkeit zeigen und spüren. Demütig auch die kleinen Wunder, die jeden Tag passieren, achten. Freundlichkeit und Offenheit leben und mich selbst nicht zu ernst nehmen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen wunderschönen Sommer mit vielen spannenden und erkenntnisreichen Eindrücken und Erlebnissen!

Eure Sabine

Für immer jung

Anfang 1981 kamen in meiner kleinen Welt gleich drei Babys zur Welt: Mein Sohn Felix, meine Öko-Zeitschrift „Besser Leben – anders leben“ und das Lied „Für immer jung“. Der geniale Liedtext berührte mich damals so tief, dass ich vieles davon beherzigte und nach und nach verwirklichte.

Für immer jung

Di solls gebn solangs die Wölt gibt
Und die Wölt solls immer gebn
Ohne Angst und ohne Dummheit
Ohne Hochmut sollst du lebn!
Zu die Wunder und zur Söligkeit
Is dann nur a Katzensprung und wann du wülst
Bleibst immer jung!

Für immer jung! Für immer jung!
Wann du wülst, bleibst immer jung!

Du sollst wochsn bis in‘ Himmel
Wo du bist soll Himmel sein!
Du sollst Wahrheit redn und Wahrheit tuan
Du sollst verzeihn!
Wannst Vertraun host in di sölba
Dann brauchst ka Versicharung
und wanndu wülst, bleibst immer jung!

Für immer jung! Für immer jung!
Wann du wülst, bleibst immer jung!

Du sollst nie aufhearn zum learnen
Oarbeit mit der Phantasie!
Wannst dei Glick gerecht behandelst
Dann valossts di nie!

Und du sollst vor Liebe brennen
Und vor Begeisterung
Weil dann bleibst, weil dann bleibst
Für immer jung!

Songwriter: Bob Dylan / Wolfgang Ambros / Andre Heller
Songtext von Für immer jung © Sony/ATV Music Publishing LLC

Heute, 38 Jahre später, kann ich sagen, dass ich es weitgehend geschafft habe, tatsächlich „für immer jung“ zu bleiben. Vieles, was ich auf diesem abenteuerlichen Weg erlebt und gelernt habe, steht in Form von Geschichten, Erkenntnissen und Werkzeugen für die Praxis in den jüngsten drei meiner Bücher:

  • Eva ist unschuldig … und Adam auch
  • Die 9 Schlüssel zum Paradies
  • 3 Wege zum Glücklichsein (ab 20. Juni)

Hier erhältlich und im Buchhandel.

Herzensgrüße von Kary Nowak

Sehen um zu werden

„Sehen um zu werden –
vertrauen um zu sein
und tun was man liebt“
sind wunderbare Zutaten für ein erfülltes Leben.

Ich liebe es Kinder zum Lachen zu bringen.
Sie wieder in ihre natürliche Unbeschwertheit zu führen
und darin zu unterstützen –
einfach nur zu sein.

Deswegen macht es mir unendlich viel Freude
durch meine Lesungen und Workshops
Kindern und Jugendlichen einen kleinen Anstoß zu geben –
ihrem Herzen und ihren natürlichen Impulsen zu folgen.

Es berührt mich immer wieder aufs Neue
mit wieviel Offenheit und Selbstverständlichkeit,
sie zu Dingen, die sie beschäftigen, Stellung beziehen
oder ihren Gefühlen ganz natürlich Ausdruck verleihen.

Mein Buch „Mama, wie ist Gott?“
hilft mir dabei, mit Kindern in eine Ebene zu gelangen,
die nicht von irgendwelchen Erwartungshaltungen und Leistungsvorgaben
durchdrungen ist, sondern uns gemeinsamen einen Raum der Zuversicht und
Lebensfreude erschaffen lässt.

Das Buch handelt von der Geschichte eines 9jährigen Mädchens,
das den Dingen auf den Grund gehen möchte –
und dabei der Stimme seines Herzens folgt.

Wenn wir dies tun und dabei die Zuversicht entwickeln,
dass alles so wie es ist, richtig ist –
und dass Gott für uns alle das Allerbeste vorgesehen hat-
dann sind wir im Fluss des Lebens,
der uns trägt und nährt.

Im Zustand der göttlichen Zuversicht
legen wir die Weichen für eine bessere Welt –
betreten wir den Raum für positive Veränderungen,
in dem alles möglich ist,
wenn wir uns dafür entscheiden,
nur mehr darin zu sein.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern,
dass es Ihnen möglich ist,
für sich selbst den allerbesten, friedlichsten und schönsten
Raum zu kreieren,
in dem Sie sich geborgen fühlen –
angenommen und getragen.

Der Raum der eigenen Stille und der Selbsteinkehr
lädt unsere Energien wieder auf
schenkt uns die Flügel, die wir brauchen
um fliegen und träumen zu können –
und wieder lebendig zu sein.

Wenn Sie gerne mehr Informationen zum Buch „Mama, wie ist Gott?“ oder meinen anderen Projekten haben möchten, finden Sie diese auch auf meiner Homepage:

www.lebenalsgesamtkunstwerk.at 

Ich freue mich, wenn Sie die Seite besuchen!
Herzensgrüße!
Beatrix Antoni

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∞ Newsletter Juni 2019 ∞

Die 9 Schlüssel zum Paradies

Seit Ende Mai sind die Geschichten zum Lachen, Staunen und Lernen für ein Leben in Liebe, Freiheit und Frieden erhältlich! Unser Autor Kary Nowak hat den Herzmagie – Band 2 fertiggestellt. Band 1 – „Eva ist unschuldig…und Adam auch“ ist schon länger erhältlich. Hier könnt ihr sowohl das Taschenbuch, als auch das E-Book sofort bestellen!

Und worum geht’s eigentlich? Wir neigen dazu, alles zu beurteilen, einschließlich uns selbst. Die daraus resultierenden Strafen und Selbstbestrafungen hindern uns daran, wie im Paradies zu leben. Der Autor hat dieses Phänomen 40 Jahre lang erforscht und ihm schließlich den Namen „Schuld- und Sühne-Programm“ gegeben.

Er hat herausgefunden, wie dieses Programm entsteht und was es alles anrichten kann: Unfälle, Krankheiten, Verlust des Jobs, eines Freundes, eines Kunden, des Partners.

Die Geschichten in diesem Buch zeigen dir den Weg, wie du dich von diesem „Spielverderber“ befreien kannst – und was du unbedingt vermeiden musst, damit deine Kinder von diesem Programm verschont bleiben. Mit Herz und Verstand angewendet ist dieses Buch ein Schatz!

Leserinnen-Abstimmung: welches Foto für unsere neue Homepage

Diesmal sind unsere Leserinnen und Leser gefragt – bitte helft mit und gebt eure Stimme für euer Lieblingsfoto ab! Wir haben so viele wunderbare Bilder gemacht, aber können uns nicht entscheiden!

Deshalb haben wir uns gedacht, wir fragen euch und ihr schreibt uns kurz eine Email an info@buechermitherz.org (im Betreff Bild 1, Bild 2 oder Bild 3) welches Bild euch am besten gefällt. Gerne auch mit einer Begründung für eure Wahl.

Zu sehen sind unsere Bücher und natürlich unsere Autorinnen und Autoren – von links nach rechts: Sandra Kietreiber, Wolfgang Wieser, Beatrix Antoni, Kary Nowak, Sabine Hell-Kuncinger und Margeaux Brandl.

Hier kommen die Links zu den Fotos:
Bild 1: http://wp.me/a8AVg2-C5
Bild 2: http://wp.me/a8AVg2-C6
Bild 3: http://wp.me/a8AVg2-C7

Wir freuen uns schon sehr auf eure Rückmeldungen und sind schon gespannt, welches Bild wir für die Homepage nehmen werden.

Autorin Sandra Kietreiber ist wieder auf Reise

Ja, sie ist wieder unterwegs! Und wird uns weiterhin auf dem Laufenden halten. Diesmal hat sich der Start aufgrund der Wetterverhältnisse (starker Regen vor ca. 2 Wochen) etwas verzögert, aber der geplante Reiseverlauf für den Jakobsweg sieht wie folgt aus: Start war Mödling, dann mal weiter bis Mariazell. Anschließend Richtung Salzburg und weiter mit dem Bus nach Paris. Danach Richtung Bordeaux und abschließend der Küstenweg nach Santiago de Compostela. Wie lange Sandra dafür brauchen wird und ob der eingeschlagene Weg tatsächlich so beschritten wird, steht noch in den Sternen. Via Instragram und Facebook können wir Sandra begleiten und freuen uns immer über ihre Lebenszeichen.

Wir wünschen euch allen jetzt schon einen wunderbaren Sommer und wunderbare Erkenntnisse bei euren Reisen – wohin sie euch auch führen mögen!

Zitat: “Die Welt ist ein Buch und diejenigen, welche nicht reisen, lesen nur eine Seite.” Augustinus von Hippo (354-430, lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike und ein wichtiger Philosoph an der Schwelle zwischen Antike und Frühmittelalter).

Auf euer Feedback freut sich das Team von „Bücher mit Herz“ (Beatrix, Kary, Margeaux, Sabine, Sandra, Sieglinde und Wolfgang).